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Ausrottung des Fischotters in Bayern droht: Deutsche Umwelthilfe fordert Aussetzung von Söders Abschuss-Verordnung und prüft rechtliche Schritte
2025-03-04
HaiPress
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor der Ausrottung des Fischotters in Bayern und kündigt rechtliche Schritte für dessen Schutz an. Nur 14 Tage nach Inkrafttreten der Abschussverordnung gibt es laut Medienberichten in einem Landkreis bereits doppelt so viele Tötungsanträge wie das Kontingent erlaubt. Der Landrat des Landkreises Tirschenreuth in der Oberpfalz kündigte an,die Genehmigungen schnell zu erteilen und forderte eine höhere Abschussquote.
Dazu sagt DUH- Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner:
„Dem Fischotter droht in Bayern die Ausrottung. Noch bevor das erste Tier erschossen ist,werden Forderungen nach höheren Tötungskontingenten laut. Wir befürchten den großflächigen Abschuss der streng geschützten Tiere. Abschüsse befrieden den Konflikt zwischen Teichwirtschaft und Artenschutz nicht,sondern befördern ihn. Statt mit Scheinlösungen Unfrieden zu schaffen,sollte Bayern die Kürzungen im Naturschutz-Etat zurücknehmen,Anreize für den Dialog setzen und Maßnahmen ergreifen,mit denen in anderen Teichgebieten Konflikte erfolgreich gelöst werden konnten. Wir prüfen nun rechtliche Schritte gegen die Ausnahmeverordnung und die Änderungen im Jagdrecht. Die Landesregierung muss die Ausrottungsspirale jetzt unterbrechen und die Abschussverordnung für den Fischotter zurücknehmen.”
